deutsch english

Geschichte der Wernli AG

1932 Firmengründung in Aarau

Nach dem ersten Weltkrieg wurde der Gründer Jakob Wernli wie zahlreiche andere Menschen arbeitslos. Und so beschloss er mit 48 Jahren, sich selbständig zu machen und seine Kenntnisse, die er in der Textilbranche gesammelt hatte, zu nutzen. Er kaufte sich einen hölzernen Bandwebstuhl, stellte ihn in einem Wohnzimmer in Aarau auf und produzierte damit die ersten Wernli-Binden.

Startschwierigkeiten
Das junge Unternehmen kam dann durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges in arge Bedrängnis. Das Ausland und die Schweizer Armee verlangten dringend nach Verbandsmaterial, das Wernli aber aus Rohstoffknappheit kaum fertigen konnte. Die benötigte Menge Baumwolle konnte unmöglich beschafft werden, ausserdem war die Qualität schlecht. Dazu kam, dass es für das Auto kaum mehr Benzin gab. So holte Jakob Wernli sein altes Fahrrad aus dem Keller und konnte sich, trotz widriger Umstände, eine neue Existenz aufbauen und dem jungen Unternehmen einen dauerhaften Halt geben.

Umzug nach Rothrist
1941 zog Jakob Wernli mit allen Webstühlen in die alte Baumwollspinnerei in Rothrist im Gländ. Die Fabrik stand damals schon längere Zeit leer; das Gebäude war verkommen, die Turbine für die Wasserkraft abgenützt, die Gemäuer renovierungsbedürftig. Inzwischen ist aus der kleinen Bandweberei längst ein höchst moderner Betrieb geworden, der seine Produkte in allen möglichen Varianten in die ganze Welt verkauft.

Erfolgreiche Produkte

Bekanntheit erlangte die Firma Wernli AG vor allem mit ihren farbigen Verbandstoffen, die 1978 an einer Medizinal-Messe in Zürich erstmals präsentiert wurden und heute weltweit verbreitet sind. Seither hat sich die Wernli AG sehr erfolgreich weiterentwickelt. Grundlage dafür waren die hochwertigen Qualitätsprodukte und viele Innovationen. Neben den farbigen Verbandstoffen ist die Wernli  AG bekannt  für ihre kohäsiven und adhäsiven elastischen Binden. Diese Produkte sind, zusammen mit den Kompressionsbinden die Hauptproduktegruppen. Die kohäsiven Binden sind mit Latex oder einem latexfreien Klebstoff beschichtet. Die adhäsiven Pflasterbinden werden mit verschiedenen Rohmaterialien und unterschiedlichen Klebstoffvarianten produziert.

2009 Übernahme durch Felix Schönle

Bis im Jahr 2009 wurde die Unternehmung durch Bernhard Wernli in der dritten Generation geführt. Innerhalb der Wernli-Familie war eine Nachfolge nicht möglich und so entschloss sich Bernhard Wernli seine Unternehmung an Felix Schönle zu verkaufen. Seither wird die Unternehmung von der neuen Inhaberschaft geführt.

2010 Schutz der Marke WERO SWISS

Seit dem Jahr 2010 werden die Produkte der Wernli AG nicht nur als Private Label sondern auch unter der eigenen Marke Wero Swiss höchst erfolgreich verkauft.

2012 Gründung der Schwestergesellschaft WeroClip AG

Im Herbst 2012 wurde die WeroClip AG als Schwestergesellschaft gegründet. Sie übernahm 5 Produktionsanlagen von der Firma Johann Schwab Metallwarenfabrik GmbH in Hersbruck, Deutschland für die Herstellung von Verbandklammern.

2014 Umstrukturierung der Unternehmensgruppe

Im Sommer 2014 wurde die bisherige Wernli AG umfirmiert in Wero Holding AG und gleichzeitig wurde die Produktion der Verbandstoffe in die neue Tochtergesellschaft Wernli AG, Verbandstoffe ausgelagert. Seither ist die Wernli Gruppe unter der Wero Holding AG organisiert.

2015 Partnerschaft mit der BLN Qualitex AG

Im Juli 2015 geht die Wernli AG eine Partnerschaft mit der BLN Qualitex AG ein. Die BLN Qualitex AG übernimmt gleichzeitig die Produktion von technischen textilen Bänder von der Kyburz & Co, Erlinsbach. Die gesamten Produkte der BLN Qualitex AG werden durch die Wernli AG hergestellt und die BLN Qualitex AG konzentriert sich auf die Vermarktung ihrer Produkte.




Wernli AG     Verbandstoffe - Bandages     Eggasse 4, P.O. Box 49     4852 Rothrist, Switzerland      Phone +41 62 785 60 00     Fax +41 62 794 42 52     info@weroswiss.com